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DER GRENZE

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HART AN DER GRENZE

HART AN DER GRENZE



Das PlanerInnentreffen begrüsst vom 19. bis zum 23. Oktober 2016 Planungsstudierende aus Deutschland und Österreich in Rapperswil. Wir freuen uns, 180 aktuelle Studierende und 20 Ehemalige im schönen Rapperswil-Jona zu empfangen.

Wir haben den Begriff „Grenze“ zum Thema des PIT gemacht. Denn Grenzen gibt es überall, wo Menschen sind. Grenzen implizieren eine Bewegungs- und/oder Handlungseinschränkung. Sie definieren den Übergang vom Einen ins Andere.

In der schweizerischen Raumplanung erhalten diese Grenzen im territorialen Sinne, aber auch Grenzen und Limiten im gesellschaftlichen Kontext eine zentrale Bedeutung zugesprochen. Die Veränderung von gesellschaftlichen Verhaltensmustern zum Beispiel bei Mobilität, digitaler Vernetzung oder zunehmenden individualisierten Lebensentwürfen, stellen die Raumplanung in den nächsten Jahr(zehnt)en vor grosse Herausforderungen.

In der Schweiz wurden in den vergangenen Jahren grosse Anstrengungen unternommen, um die notwendigen Instrumente zur Verfügung zu stellen. Planen in funktionalen Räumen und Siedlungsentwicklung nach innen um der Zersiedelung entgegenzuwirken werden bei Planungsprozessen vorausgesetzt - dafür wurde das Raumplanungsgesetz des Bundes angepasst.

Die zu erwartenden gesellschaftlichen Veränderungen bedürfen jedoch weiterer Anstrengungen. Und die Bedeutung von Eigentum und öffentlichen Gütern werden neu verhandelt werden dürfen. Kommunale Gebietskörperschaften - welche im föderalen System der Schweiz eine starke Legimitation hatten - werden in ihrer Bedeutung relativiert.

Die Stadt- und Raumplanung in der Schweiz wird in Zukunft auf diese Herausforderungen reagieren müssen. Denn jede Entwicklung hat ihre Grenzen.

Hart an der Grenze - Hart am Limit


Schokolade, Käse und Geld - das sind für viele aussenstehende Beobachtende Inbegriffe für die Schweiz. Diese wird aufgrund einer weiteren Eigenschaft noch ganz besonders geschätzt: Die Sicherheit.
Ob für die UNO, Nahrungsmittelunternehmen oder Sportverbände - insbesondere die Infrastruktursicherheit ist eine tragende Komponente, wenn es um Standortattraktivität geht. Diese Sicherheit leistet sich die Schweizer Bevölkerung mit immensen Investitionen in Infrastrukturprojekte. Der Leistungsauftrag des Bundes für den öffentlichen Verkehr ist dafür ein Paradebeispiel: Wie kommt es, das die Schweiz das dichteste Bahnnetz aufweist; die SchweizerInnen die tüchtigsten Bahnfahrenden sind und der öffentliche Personennahverkehr dennoch so effizient und zuverlässig ist? Oder zum Thema Stromversorgung: wie funktioniert diese in der schweiz im zusammenspiel mit dem Europäischen Verbund? Was ist die Rolle des "Wasserschloss' Schweiz" in der Zunkunft im Hinblick auf ernauerbare Technologien?

Hart an der Grenze beleuchtet den Umstand der infrastrukturellen Versorgung in der Schweiz. Ob nun Strom oder Personenverkehr - Siedlungsorganisation oder -ausstattung. Diesen Bereichen ist in Zukunft grosses Augenmerk zu schenken.

Hart an der Grenze - persönlich hart an der Grenze

Jeder Mensch weiss am besten, wie weit er gehen will. Persönliche Entscheidungen sind oft auch Auseinandersetzungen, bisher Unbekanntem zu begegnen. Die Gesellschaft hat sich selber Grenzen auferlegt, Richtlinien, welche unser Leben in Bahnen halten. Manche nennen das Sicherheit, andere sehen dies als Einschränkung. Im Volksmund ist es das „Recht“, ergänzt durch Normen und Sitten. Wir alle konfrontieren uns täglich mit solchen Grenzen, testen sie aus und erproben unser Selbstverständnis. Die meisten Grenzen und Normen sind ein Konstrukt: ein Konsens - und nicht alle können das einfach so respektieren. Hart an der Grenze ist auch die Auseinandersetzung mit jenen, die aus dem geregelten Alltag entfliehen wollen. Und mit Menschen, die die gesellschaftlichen Konventionen nicht als „Selbstverständlichkeit“ erachten.

Hart an der Grenze – harte Planungsgrenzen
 

Jede Planung hat ihre Grenze. Der Perimeter entscheidet, was beplant wird und wo die Auswirkungen der Planung nicht weiterverfolgt werden. In der Schweiz ist diese Planungsgrenze meistens eine Frage des Eigentums. Sehr oft aber politischer Natur. Das Schweizer System verfügt neben der direkten Demokratie über eine weitere Ausprägung, welches das Land so einzigartig macht: Den stark ausgeprägten Föderalismus. Dieser ist besonders bei Planungsprozessen allgegenwärtig. Kantone und Gemeinden haben aufgrund des Subsidiaritätsprinzips grosse Kompetenzen. Stadt und Raumplanung sind deswegen immer auch eine Auseinandersetzung mit den Kompetenzen - und diese sind territorial festzuhalten.

Hart an der Grenze thematisiert diesen besonderen Umstand und geht der Frage nach, was denn das schweizerische System von demjenigen Deutschlands und Österreichs unterscheidet. Oder was sie verbindet. Das ist dennoch so einiges.

Vor dem Hintergrund, dass aus ökonomisch-rationalen Gründen vermehrt Gemeindefusionen vollzogen werden oder überkommunal geplant wird, möchten wir die spezielle Ordnung der behördlichen Organisationsstruktur beleuchten. Jene der Vergangenheit -  und jene der Zukunft.

Hart an der Grenze - Harte Grenzen


Für einen Grossteil der Bevölkerung sind organisatorische Grenzen im täglichen Leben nicht unmittelbar wahrnehmbar. Doch in Zeiten politischer Spannungen zwischen Nationen sind Grenzen omnipräsent. Seit 2015 sind sie in Österreich und Deutschland wieder allgegenwärtig. Und in der Schweiz?

Auch hier möchten einige dieses ungreifbare Konstrukt physisch auferstehen lassen. Hart an der Grenze thematisiert die Rolle der schweizerischen Eidgenossenschaft, ihrer Bevölkerung und ihrer Gäste in diesem Zusammenhang.

Grenzen -  für viele nicht der Rede wert - widerspiegeln für wiederum andere einen täglichen Kampf. Ob nun im positiven Sinne, um Grenzen für bestimmte Zwecke zu nutzen, oder als negativ konnotierter Begriff, wo Grenzen Limiten oder Endstation bedeuten.

Wir machen den Schritt, schlagen Brücken und gehen mit einem Beispiel voran.

PlanerInnen -  Herzlich Willkommen in der Schweiz!

 

 

 

 

 


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PROGRAMM

PROGRAMM



Hast du Lust eine Exkursion oder einen Workshop für Stadt- und Raumplanungsstudierende zu leiten? Möchtest du neue Erfahrungen sammeln, Kontakte knüpfen und deinen Wissen zu einem Thema unter Beweis stellen? 

Wir suchen nun:
 
Menschen die Lust haben, eine Exkursion für Stadt- und Raumplanungsstudierende aus Deutschland und Österreich zu leiten und bereits eigene Ideen oder Kontakte für eine Exkursion haben.
 
Menschen welche gerne eine Exkursion leiten würden, jedoch noch kein Thema haben. Don’t worry, wir haben bereits einige Ideen gesammelt oder bereits fertige Exkursionen welche nun noch mit einer Person „verkuppelt“ werden wollen.
 
Du musst kein Profi auf dem Gebiet deiner Exkursion sein, eine offene Einstellung, Interesse an Fragestellungen im Bezug auf unser Thema „Hart an der Grenze“ und ein sicherer Umgang mit deinem Exkursionsschwerpunkt sind jedoch von Vorteil.
 
Melde dich also schnell bei inhalt@hartandergrenze.ch falls du bereits eine eigene Idee für eine Exkursion, oder Interesse an der Leitung einer Exkursion hast und von uns mit einer Idee „verkuppeln“ werden möchtest.
 
 
Rahmenbedingungen für die Exkursionen:

Datum

Die Exkursion oder der Workshop soll entweder am Donnerstag 20.10.2016 oder am Samstag 22.10.2016 ca. von 09:30 bis 16:00 stattfinden. Eine Mittagspause mit Verpflegungsoptionen sollte für die Teilnehmenden eingeplant werden.

Ort

Bevorzugt werden Exkursionen welche innerhalb des ZVV-Netzes stattfinden können. Jedoch besteht auch die Möglichkeit Exkursionen an anderen Standorten durchzuführen.
Gruppengrösse    Für eine Gruppe von ca. 15 Personen

An- und Abreise

Die An- und Abreise ist bereits Teil der Exkursion, weshalb die Zeit im Zug oder Bus bereits sinnvoll genutzt werden könnte. (Kennenlernrunde, Infos, Themendiskussion)


                        
 
                               
 
        
 
      
 

 

 

 

 


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WAS IST EIN PIT

WAS IST EIN PIT



Beim PlanerInnentreffen (PIT) handelt es sich um eine Zusammenkunft zwischen Studierenden aller elf konsekutiven Raum- oder Stadtplanungsstudiengänge Deutschlands, Österreichs und der Schweiz.

Es beinhaltet ein vier Tage währendes, abwechslungsreiches Veranstaltungsprogramm aus fachlich einschlägigen Exkursionen und hochschulpolitischen Workshops sowie Gelegenheiten für den informellen Austausch und die Vernetzung zwischen den Teilnehmenden.

Als Bestandteil des PITs wird zudem die Bundesfachschaftskonferenz des Bundesfachschaftsrates für Stadt- und Raumplanung (bfsr)  durchgeführt, an der beispielsweise die bfsr-Mitglieder gewählt werden (nur im Herbst), über bfsr-Geschäfte diskutiert und/oder die bfsr-Jahresagenda beschlossen wird.

Durchgeführt wird das Treffen semesterweise und rotierend an jeweils einer der besagten elf Hochschulstandorte zu einem bestimmten Thema.

 

 

 

 

 

 


06

Team

Fabian Stöckli

Koordination koordination@hartandergrenze.ch

Roland Brunner

Koordination koordination@hartandergrenze.ch

Matthias Kuhn

Inhalt inhalt@hartandergrenze.ch

Valentine Nadeau

Inhalt inhalt@hartandergrenze.ch

Daniel Hauser

Rahmenprogramm event@hartandergrenze.ch

Silas Trachsel

Rahmenprogramm event@hartandergrenze.ch

Omar Al Askari

Doku & Branding branding@hartandergrenze.ch

Nico Riwar

Doku & Branding branding@hartandergrenze.ch

Severin Hafner

Logistik & Infrastruktur logistik@hartandergrenze.ch

Carlo Pilato

Finanzen finanzen@hartandergrenze.ch

Sandro Jenzer

Ehemaligen PIT e-pit@hartandergrenze.ch

Mags Altherr

Inhalt inhalt@hartandergrenze.ch

Jana Züger

Finanzen finanzen@hartandergrenze.ch



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RAPPERSWIL

RAPPERSWIL

08

PARTNERSCHAFTEN